Geschichtsstunde #1 – OMD1 oder: Wie alles begann

Oft ist es die „Lore“, die den echten Fan vom Casual unterscheidet. Die „Lore“, das bedeutet das Wissen um die Hintergründe und die Geschichte des Spiels. In der Serie „Geschichtsstunde“ werde ich von in mehreren Teilen die Geschichte hinter der Spieleserie Orcs Must Die darstellen. Zunächst werde ich mich dafür chronologisch durch die Titel arbeiten. Heute beginnen wir mit Teil 1.

OMD1 erschien im Oktober 2011 als reiner Einzelspielertitel. Auf 24 Karten (exklusive DLCs) konnte man sich gegen in Wellen spawnende Minions mit allerlei Fallen behaupten. Die Auswahl an Fallen war dabei deutlich kleiner als in OMD:U und es gab auch keine verschiedenen Charaktere.

Den spielbaren Charakter von damals, einen noch namenlosen Held mit Armbrust, der im Spiel als „Kriegsmagier“ bezeichnet wurde, kennt man heute unter anderem Namen: Es handelt sich um Maximilian. Wer genau hinschaut, erkennt auch bei der Ausrüstung und den Fallen Ähnlichkeiten: Fast alle Fallen aus OMD1 gibt es heute auch in OMD:U. Über so genannte „Weber“/“Weavers“ konnte man den Helden jede Runde erneut skillen um sich z.B. stärker auf Kampf oder Fallenschaden zu spezialisieren.

Die Story hinter OMD1 war simpel. Es gibt den „Orden“, der im Grunde genommen eine Ansammlung von Magiern ist, die die Welt beschützen wollen. Parallel zur „Welt des Ordens“ gibt es die „Orkwelt“, und durch die Rifts drangen Minions aus der Orkwelt in die Welt des Ordens ein. Man konnte die Rifte nicht schließen, da nur durch die Rifte die Magie in der Welt existierte (und man auf die Vorzüge der Magie nicht verzichten wollte). Also gingen tapfere Krieger des Ordens durch die Rifte hindurch und bauten auf der anderen Seite große Festungen voller Fallen, um die Orks am Durchqueren der Rifte zu hindern.

Robot Entertainment veröffentlichte zu OMD1 Zeiten einen Prequel-Comic, der die Geschichte noch weiter ausschmückt. Man kann diesen Comic hier kostenlos herunterladen.

In OMD hatte der Spieler eine weibliche Magierin als Gegenspielerin, die die Orks kontrollierte und zur Herrscherin beider Welten werden wollte. Meist hörte man nur ihre Stimme, nur in wenigen Zwischensequenzen ist sie zu sehen.

 

Mit ein bisschen Fantasie kann man schon erkennen, worauf es hinaus läuft: Diese Antagonistin ist die heute spielbare Gabriella.

Zuletzt möchte ich einige Features nicht verschweigen, die OMD1 hatte, die es in OMD:U heute nicht mehr gibt:

  • Kopfschüsse. In OMD1 hatten Orks verschiedene Trefferzonen, und „Headshots“ verursachten besonders viel Schaden.
  • Fliegende Monster. Auf mehreren Maps gab es in OMD1 zwei verschiedene fliegende Gegnerytpen, deren Flugwege man ebenfalls mit Fallen blockieren musste.
  • Die „Bekehrungs-Falle“. Eine sehr coole Falle waren die Sporen-Pilze. Gegner die auf diese Bodenfalle liefen, wurden „bekehrt“ und kämpften fortan für den Spieler.
  • Geschütztürme. Mehrere Maps hatten Geschütztürme, die der Spieler benutzen konnte um Bossen und großen Gegnern „von Hand“ viel Schaden zu machen.
  • Frei platzierbare Guardians. In OMD1 konnte man (wenn man die Münzen hatte) beliebig viele Guardians frei im Level platzieren – nicht nur auf festen Spots.

In der Summe war OMD1 ein lustiges und kurzweiliges Spiel, dass sich auch heute noch zu spielen lohnt. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte es beim nächsten Steam-Sale dringend in Erwägung ziehen sich dieses Spiel zu gönnen.

Weekly Challenge: One and Done

Die wöchentliche Challenge diese Woche ist eine harte Nuss: Auf der Karte Restricted Section müsst ihr mit nur einem einzigen Riftpunkt überleben. Kein einfaches Unterfangen! Grade in einer unkoordinierten Gruppe geht das schnell in die Hose.

  • Die erste Welle killt man komplett im „Loch-Raum“. Der ringförmige Gang wird an einer Seite blockiert, sodass die Minions im Kreis laufen müssen. Hier kann man mit Push-Traps an den Wänden viele Minions ins Loch schleudern und sich Arbeit ersparen. Am Ende der Welle spawned ein Mr. Moneybags. Nutzt das Ice Amulet, um ihn einzufrieren und dann in aller Ruhe zu zerlegen.
  • Mit dem gedroppten Geld könnt ihr nach und nach ein Labyrinth bauen (siehe Abbildung – orange sind Barricades). Wenn ihr in einer Gruppe spielt, sprecht euch ab! Barricades kosten eine Menge, Zeit und Geld sind knapp!
  • An den Wänden lohnen sich Grinder und davor jeweils Tar-Traps und Spikes.
  • Sehr einfach alle Waves gemeinsam deffen kann man am Punkt A.
  • Achtung: Am nördlichen Tor spawnen Bomber, die den Barricades an Punkt B gefährlich werden können.
  • Guardians gehören an den mittleren (Ritter) und den unteren Spot (Priester).

Insider Access #86 – 1.7 Rückblick mit ShadeDev (19.1.2017)

Dies war der erste Insider Access seit dem Siege entfernt wurde, also ein guter Zeitpunkt mit unseren Übersetzungen einzusteigen.

Für alle „Neueinsteiger“: Der Insider Access ist gewissermaßen der Devblog für OMD. In dieser Show werden regelmäßig Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem Team vorgestellt und diskutiert, sowie Fragen aus der Community beantwortet. Moderiert wird die Show von Marketing Manager SixOkay sowie wechselnden Gästen aus dem Devteam (in diesem Fall: Balance Designer ShadeDev).

Von nun an wird der Insider Access im 2-Wochen-Rhythmus am Donnerstag stattfinden, unsere Übersetzung werden wir dann kurz darauf hier veröffentlichen.

  • Die Falle Temple Alarm Gong wurde verändert (von Betäuben/Stun auf bloßes Verlangsamen), weil es möglich war Mobs durch Benutzen des Gnomish Repair Kit (Falle neu aktivieren) unendlich an einer Stelle zu halten. Hinweis: Die Beschreibung der Falle ingame ist nun falsch!
  • Die Verbindungsabbrüche im Endlos-Modus nach zwei Stunden sollen behoben sein
  • Die Devs arbeiten mehrere Patches im Voraus, weshalb es immer einige Zeit dauert, bis es Verbesserungen und Bugfixes ins fertige Spiel schaffen. Es dauert 2 Patches, bis es Feedback frühestens ins Spiel schaffen kann.
  • Im rotierenden Store wird man deutlich öfter epische Fallen sehen als in Truhen, jede Falle kann theoretisch im Shop auftauchen. Es gibt keine Guardians im Shop.
  • Der nächste Held der (wieder) kommt wird Temper sein (ein alter Held, der aktuell abgeschaltet wurde). Abgesehen davon wird es eine Weile dauern bis neue Helden ins Spiel kommen, da es sehr viel Arbeit ist die alten Helden zu balancen und auf das neue Spielprinzip zu trimmen.
  • Auch wenn Siege entfernt wurde, wird es wettbewerbsorientierte Features geben, darunter z.B. auch (Steam-) Archivements
  • Die Highscore-Listen für die einzelnen Maps werden zurückgesetzt wenn große Veränderungen am Spiel gemacht werden oder es Exploits gab
  • Es wird mehr interessanten und „aufregenden“ Endgame-Content geben (die Highlevel Spieler sind etwas misslaunt, weil es ab einem bestimmten Punkt kaum noch etwas zu tun gibt).
  • Mehr Skins und Farben: Keine wirkliche Antwort, Verweis auf den Insider Access #88 in vier Wochen.
  • Es wird mehr Endless-Maps geben.
  • Gilden sind grade „unwichtig“, wird sich zeitnah wenig an ihnen ändern.

Willkommen auf PlayOMD.de!

Willkommen auf unserer neuen deutschen Fanpage zum Towerdefense-Actionspiel Orcs Must Die:Unchained (von jetzt an: „OMD“).

Diese Seite befindet sich zur Zeit noch im Aufbau.

In Zukunft findet ihr hier:

  • Interessante Artikel über OMD
  • Ein Wiki mit wissenswerten Fakten
  • Tutorials und Guides
  • Eine Übersetzung des Insider Access
  • …und vieles mehr!

Also setzt ein Lesezeichen und schaut mal wieder vorbei!

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